Einstimmiger Beschluss des Jugendhilfeausschusses findet in Bendorf großen Zuspruch

Der StadtJugendRing Bendorf befasste sich in seiner jüngsten Vorstandssitzung mit dem Ausbau der Schulsozialarbeit. Hierfür hat der Bund ein Programm („Bildungs- und Teilhabepaket nach dem Sozialgesetzbuch II“) aufgelegt, das im letzten Jugendhilfeausschuss auf den Weg gebracht wurde.

Hiernach sollen u.a. vier Bendorfer Schulen Unterstützung erhalten. Schon lange hatten die Schulen dies eingefordert. Nunmehr ist jetzt konkrete Hilfe in Sicht. Die Kosten werden zu 70 Prozent überregional getragen. 30 Prozent sollen die Kommunen beisteuern. Das Programm ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

Der StadtJugendRing hofft, dass der Stadtrat alsbald grünes Licht für die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen schafft. Durch diese präventive Maßnahme werden Kinder und Jugendlichen Hilfen angeboten, die vorbeugend greifen, ehe das „Kind sozusagen in den Brunnen gefallen ist.“ Vorstandsmitglied Andreas Schmidt betonte, dass „ein Tag für einen Jugendlichen im Erziehungsheim bis zu 500,-€ kostet. Deshalb ist es besser wie mit dem Programm beabsichtigt, Kindern und Jugendlichen jetzt zu helfen, statt hinterher viel höhere Folgekosten als Gesellschaft zu tragen.“

Bendorf, den 28. November 2011


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